Spanisches Temperament in der Flasche
Brandy
Brandy

Spanien und sein Brandy - zwei Namen, die untrennbar miteinander verbunden sind. Nicht nur schaut Spanien auf die längste Tradition in Sachen Brandy, sondern ist mittlerweile der größte Produzent der Welt.
90% des spanischen Brandys stammen aus der Region Jerez de la Frontera an der Atlantikküste, deren Erzeugnisse auch unter dem Begriff "Brandy de Jerez" mittlerweile geschützt sind.
Bei spanischen Brandys werden zwei völlig verschiedene Destillate verwendet. Während die "Holandas" zu 60-65% aus Alkohol bestehen und der dominierende Geschmacksträger sind, sorgen die "Destilados" trotz höheren Alkoholgehalts für den leichteren und sanfteren Geschmack.
Letztlich kommt dem Solera-Verfahren, der Prozess der Lagerung und Alterung, eine besondere Bedeutung zu. Meist wird Brandy in Fässern aus amerikanischer weißer Steineiche gelagert, die zuvor bereits für die Sherry-Lagerung dienten. Durch Umschichten von Fass zu Fass, wobei immer nur ein Teil weiterverarbeitet wird, entsteht erst der typische Geschmack. Nur das letzte Fass der Reihe wird für die Endprodukte verwendet.

Spanischer Brandy ist in drei Qualitätsstufen unterteilt:

  • Solera - mindestens sechs Monate gelagert, teilweise erheblich länger. Die Farbe ist noch hell und er besitzt einen frischen Geschmack nach Wein
  • Solera Reserva - mindestens zwölf Monate gelagert, meist auch hier erheblich länger. Im Schnitt ist dieser Brandy drei Jahre alt und besitzt einen dunkleren und intensiveren Geschmack
  • Solera Gran Reserva - mindestens 36 Monate Lagerung vorgeschrieben, in der Realität aber meist acht bis 15 Jahre gereift


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